Adventskalender

Mitsingen zu Hause





Offenes Singen der Gospelkirche Hannover
jeden 1. und 3. Mittwoch live um 19.30 Uhr


Zusammen singen zur Weihnacht
Initiative verschiedener Chorverbände Deutschlands



So seid nun geduldig – wir lassen uns doch nicht am Singen hindern!
Kanon von Volker Nagel-Geißler nach einem Motiv aus dem Requiem von Johannes Brahms.
Eine Mitsingaktion von Christiane Hrasky und Cornelia Ewald.


Dona nobis pacem – wir lassen uns doch nicht am Singen hindern!
Kanon von Volker Nagel-Geißler nach einem Motiv des Agnus Dei der Krönungsmesse von W. A. Mozart.
Sommergruß von Christiane Hrasky, Landeskantorin der Nordkirche, und Cornelia Ewald, Singwartin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.


Er weidet seine Herde – wir lassen uns doch nicht am Singen hindern!
Kanon von Volker Nagel-Geißler nach Motiven der Arie „Er weidet seine Herde“ aus dem „Messias“ von G. F. Händel.
Initiative für den Sonntag Kantate von Christiane Hrasky, Landeskantorin der Nordkirche, und Cornelia Ewald, Singwartin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.


Halleluja! – wir lassen uns doch nicht am Singen hindern!
Kanon von Volker Nagel-Geißler nach Motiven aus dem Messias von G. F. Händer.
Initiative für das Osterfest von Christiane Hrasky, Landeskantorin der Nordkirche, und Cornelia Ewald, Singwartin der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Chorsingen und Corona




Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,


die rasant steigenden Infektionszahlen haben die Regierungen der Länder und die Bundesregierung bewogen, umfassende Kontaktbeschränkungen zu beschließen, um den weiteren Anstieg abbremsen und die daraus resultierende Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden zu können.


Bis zum 30. November 2020 (mindestens) gilt es, unnötige Kontakte zu vermeiden. Das bedeutet für die Chorarbeit i.d.R., dass sie für die nächsten vier Wochen möglichst ruhen wird.


In diesem Artikel wird auf die Rechtsverordnungen der Länder Niedersachsen und Bremen, sowie auf die Handlungsempfehlungen der dortigen fünf ev. – luth. Landeskirchen Bezug genommen.


Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die Sach- und Gesetzeslage ändert sich stetig und ist nach wie vor gelegentlich unübersichtlich. Wir bitten um Verständnis, sollte es zu Fehlinformationen kommen.


Stand vom 3. November 2020


Ist den Chören das Singen wieder verboten worden?

In der Niedersächsischen Rechtsverordnungen vom 30. Oktober 2020 stehen nach wie vor keine Angaben mehr bezüglich des Singens. Damit ist das Singen nicht grundsätzlich verboten (außer in den Schulen, vgl. Rahmenverordnung Schule Corona). Es dürfte also eigentlich weiter ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl im Chor gesungen werden, auch im geschlossenen Raum, wenn die Einhaltung der Abstandsregeln und der Hygienemaßnahmen gewährleistet ist. Auch in Bremen sind Proben mit Laienchören nicht grundsätzlich verboten.


Es gilt aber der dringende Appell an alle Gruppen und Vereine, auf Proben in den nächsten vier Wochen zu verzichten, um so viele Kontakte wie möglich zu vermeiden.


Jeder Chor und jede Chorleitung steht schon seit der grundsätzlichen Erlaubnis vom 13. Juli 2020, die Probentätigkeit wieder in der Präsenz aufnehmen zu dürfen, in der Pflicht, eigenverantwortlich einen sicheren Weg für die Verhältnisse vor Ort zu finden.
Dafür muss ein möglichst risikoarmes und verantwortbares Präsenzproben- und Konzertkonzept für den Chor und sein Publikum entwickelt werden, unbedingt in Absprache mit den zuständigen Trägern und Veranstaltern.


Zur Zeit ist es kaum vorstellbar, dass diese Verantwortung für Sänger und Publikum zu einer anderen Entscheidung führen kann, als im ganzen Monat November die Proben ruhen zu lassen.

Konzerte sind im November verboten.


Votum der fünf evangelischen Landeskirchen Niedersachsen und Bremens

Die Bischöfe Niedersachsens betonen in ihrer Erklärung die Verantwortung der Kirchen für ihre Gemeindemitglieder und für die ganze Gesellschaft.

Als Religionsgemeinschaften ist den Kirchen die freie Religionsausübung zugesichert (§9 der Niedersächsischen Coronaverordnung).

Auch Chorproben fallen im kirchlichen Kontext unter die freie Religionsausübung.
Außerdem werden Chöre, auch von den Landesregierungen, nicht als Freizeitveranstaltung, sondern viel mehr als Bildungsveranstaltung gewertet.

Daher sind Chorproben im kirchlichen Rahmen grundsätzlich durchführbar.

Allerdings haben die Landeskirchen in ihren aktuellen Handlungsempfehlungen die Rahmenbedingungen für Chorproben deutlich enger gesteckt.

So gelten Begrenzungen der Teilnehmerzahl (Oldenburg 4, Bremen 10, alle anderen 8 SängerInnen) und deutlich erhöhte Abstandsregeln, die es nur sehr mutigen und versierten Laien ermöglichen werden, im Chor zu singen.

Alle Einzelheiten sind den Handlungsempfehlungen der jeweilig zuständigen Landeskirche zu entnehmen. (siehe unten)



Kinder- und Jugendchöre

Alle Landeskirchen, evangelisch und katholisch, möchten ermöglichen, Angebote für Kinder und Jugendliche aufrecht zu erhalten, sogar dann, wenn es zu einem totalen Lockdown kommen sollte.

Hier gilt es abzuwägen, wie diese Angebote zu gestalten sind und ob das Singen in größeren Kinder- und Jugendchorgruppen verantwortbar ist – auch gesellschaftlich.

Möglicherweise könnten Alternativen zum Singen gefunden werden, um den Kindern und Jugendlichen einerseits die Treffen zu ermöglichen und den Kontakt zwischen Chormitgliedern und Chorleitung zu pflegen und andererseits auch mit Coronaauflagen sinnvoll musikalisch Zeit miteinander zu verbringen.

Laut Niedersächsischer Rechtsverordnung gelten für Kinder unter 12 Jahren keine Abstandsregeln und auch bei Treffen außerhalb der Schule nicht die 2-Haushalts-Regeln, also keine Begrenzungen der Teilnehmerzahlen.


Handlungsempfehlungen der Ev. – luth. Landeskirchen Niedersachsens und der Bremischen Evangelischen Kirche

Ev. – luth. Landeskirche in Braunschweig

Ev. – luth. Landeskirche Hannovers

Ev. – luth. Kirche in Oldenburg

Ev. – luth. Landeskirche Schaumburg – Lippe



Darf im Dezember regulär (unter Coronabedingungen) geprobt werden?

Das kann heute natürlich noch nicht vorhergesehen werden. Es ist zu vermuten, dass die Bedingungen am 1. Dezember nicht so sein werden, dass der Status vom Oktober wieder gelten wird.

Die Planungen für Dezember und die weiteren Monate bis mindestens März sind heute schwieriger und unsicherer denn je. Man sollte gleich Plan B und C mitdenken. Oder eine Absage einer möglichen Veranstaltung einkalkulieren.



Was ist bei Chorproben im geschlossenen Raum zu beachten?

Sollte im Dezember der Probenbetrieb wieder aufgenommen werden können, bleibt es natürlich weiter wichtig, anhand der bereits gewonnenen Erkenntnisse zur Beschaffenheit des Covid-19-Virus und seinen Verbreitungswegen die Proben verantwortungsvoll zu planen und bzgl. des Infektionsrisikos so sicher wie möglich zu gestalten.

Dazu zählt neben den bekannten Abstandsregeln und Hygienmaßnahmen das regelmäßige und gründliche Lüften.


Zur Veranschaulichung der Übertragungswege von Covid-19 kann der folgende kurze Film über Aerosole dienen.

(„Coronavirus – So schützen Sie sich vor in der Luft schwebenden Viren“, im Verlauf des Zeit-online/Wissen-Beitrags)

Lüften, lüften, lüften!


Zur Vermeidung der Virenübertragung über die Atemluft ist das Gebot der Stunde für Chöre (und alle anderen Menschenansammlungen), neben dem Einhalten der Abstandsregeln, eine regelmäßige und gute Durchlüftung der Räume.


Wann, wie und wie oft muss gelüftet werden?

Wie oft die Lüftung durchzuführen ist, wird u. a. von diesen Faktoren beeinflusst:


Die unterschiedlichen Empfehlungen für Lüftungsintervalle liegen derzeit zwischen 20 und 50 Minuten.
Die Dauer der Lüftung sollte, je nach Bedingungen, zwischen 3 und 15 Minuten liegen.
Ein vollständiger Luftaustausch im Raum ist anzustreben.


CO2-Messgeräte und andere technische Hilfsmittel

Der Zeitpunkt, wann eine Lüftung notwendig ist, kann mithilfe eines CO2-Messgerätes genauer bestimmt werden. Die CO2-Belastung ist zwar bzgl. der Covid-19-Übertragung unerheblich, aber sie kann äquivalent zur (nicht so einfach messbaren) Aerosolbelastung betrachtet werden.


Bis zu einem Wert von 800 ppm ist ein Luftaustausch nicht nötig, zwischen 800 und 1000 ppm wird eine Lüftungspause empfohlen.
Bei einer Verwendung von CO2-Messgeräten ist deren Positionierung im Raum entscheidend.


Man kann den Messwerten bei geöffneten Fenstern beim Sinken zusehen – genauso auch beim Anstieg, wenn die Fenster wieder geschlossen sind.


Mithilfe dieser Geräte wird schnell deutlich, welche Lüftungsvariante vor Ort die effektivste ist:
Fenster, die auf Kipp gestellt sind, bewirken hinsichtlich des Luftaustausches wenig. Nur die berühmte Quer- und Stoßlüftung bei weit geöffneten, gegenüber liegenden Fenstern und Türen ist schnell und gründlich wirksam.


Die CO2-Messgeräte kosten um 100,- bis 150,- €. In einigen Schulen und Chören werden diese Geräte bereits genutzt und lassen sich dort möglicherweise ausleihen.


Alternativ wird aktuell seitens der VBG (Verwaltungsberufsgenossenschaft Hamburg – gesetzliche Unfallversicherung) angeregt, die eigentlich für Klassenräume entwickelte APP (CO2-Timer von „Garage51“ im App-Store) zur CO2- Belastung zu prüfen. Mit der CO2-App lässt sich die CO2-Konzentration im Raum berechnen und die optimale Zeit und Frequenz zur Lüftung bestimmen. 


Diese APP ist allerdings für den Unterrichtsbetrieb und nicht für das Chorsingen (mit einem sehr wahrscheinlich höheren Luftbedarf) entwickelt worden.


In Ausnahmefällen kann über die Anschaffung eines Raumlufttauschers nachgedacht werden. Diese Geräte sind kostspielig (mehrere Tausend Euro) und für die meisten Chöre vermutlich unerschwinglich.


Die Bundesregierung fördert die Umrüstung von Lüftungsanlagen. Eine Maßnahme, die vermutlich nachhaltig, aber dafür auch langwierig und kostenintensiv sein dürfte. 


Eine Sammlung von Berichten über diverse Studien, sowie weitere Einschätzungen und Meinungen sind nachzulesen, zu sehen und zu hören auf dieser Homepage unter der Rubrik Artikel, Expertisen und Stellungnahmen zum Singen in Coronazeiten.

Gute Nachricht

Die gute Nachricht ist: man kann einer Infektionsgefahr mit den oben genannten Vorsichtsmaßnahmen und der Einhaltung der Rechtsvorgaben und Handlungsempfehlungen (siehe unten) gut begegnen. Diese sind wirksam und minimieren das Risiko erheblich!


Schade, dass so selten davon berichtet wird, sondern, im Gegenteil, von verschiedenen Seiten immer wieder betont wird, dass das Singen besonders gefährlich sei.

Seit Wochen keine Infektionsgeschehen in Chören

Seit vielen Wochen sind in Deutschland keine Infektionen mehr bei Chorproben aufgetreten. Es sind sogar Chorproben belegt, in denen alle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und eingehalten wurden, worauf kein Coronaausbruch, nicht mal eine Einzelansteckung stattgefunden hat, obwohl ein (im Nachhinein) nachgewiesenermaßen Erkrankter unter den Choristen gewesen ist. 

Was muss beachtet werden, wenn präsent geprobt wird?

Teilnahme an Chorproben ist freiwillig!

Es sollte unbedingt allen Beteiligten klar sein, dass die Teilnahme an den Chorproben für alle SängerInnen eigenverantwortlich und freiwillig ist.


Einige ChorleiterInnen lassen sich von ihren Sängerinnen und Sängern bzw. von den Eltern der minderjährigen Chormitglieder das Einverständnis schriftlich bestätigen.


Perspektiven für Chöre

Wie wird es weiter gehen?



Leider macht die derzeitige Lage es nicht leichter, in die Planungen für die Zukunft zu gehen. Die Erfahrungen den letzten Wochen zeigen uns, dass Vorhaben ständig revidiert oder modifiziert werden müssen.


Niemand kann abschätzen, wann und unter welchen Bedingungen Auftritte und Proben wieder möglich sein werden.


Mit welchem Ziel die Präsenzproben durchgeführt werden sollen, wird von Chor zu Chor unterschiedlich sein.


Lohnt dann ein Konzert noch? Reichen die Einnahmen bei kleinerer Publikumszahl aus?

Die Infektionszahlen steigen wieder: Kann man riskieren, ein Konzert zu planen, das doch wieder abgesagt werden muss?


Wären alle Chorsänger bereit, bei einem eventuellen Auftritt mitzuwirken?

Größere Konzerte sind in den meisten Fällen für diese Saison nicht mehr realistisch durchführbar. Aber möglicherweise lassen sich doch Aufführungsmöglichkeiten im oder um den Gottesdienst herum finden? Vielleicht kann ein Konzert stattfinden, wenn die Anzahl der Beteiligten reduziert wird, oder der Anteil der Gesangsbeiträge im Programm. Überlegenswert wäre es, die Programme kürzer zu gestalten, dafür mehrere Durchgänge des Konzertes anzubieten und damit reihum allen Choristen das Mitsingen zu ermöglichen. Gleichzeitig können mehr Menschen zuhören.

In manchen Gemeinden werden die Veranstaltungen gestreamt und damit einem größeren Publikum zur Verfügung gestellt.


Vielleicht kann der Chor in den nächsten Wochen, statt in der Probe zu sitzen, die Tradition des Kurrendesingens wiederbeleben? Kleine Ständchen im Garten des Altenheimes, auf dem Marktplatz oder vor der Haustür von Mitmenschen?


Zu beachten ist, dass nach wie vor unkontrollierte Versammlungen nicht gestattet sind und ggf. Rücksprache mit dem zuständigen Ordnungsamt gehalten werden muss.

Vermutlich werden wir Pläne noch länger „nur mit Bleistift“ machen können.



Kinder


Das Virus und dessen Verbreitung verhält sich und wirkt bei Kindern und Erwachsenen unterschiedlich (vgl. Bericht über Studie der TU und der Charité Berlin vom 16. 9. 2020). Das ist für die Gestaltung von Kinderchorproben und für das Singen in Schulen ein interessanter Gesichtspunkt, der bei Entscheidungsträgern bisher wenig berücksichtigt wird. Chorsingen und dialogische Sprechübungen sind in den Schulen und Kindertagesstätten Niedersachsens laut „Rahmenhygieneplan Corona Schule“ vom 22. Oktober 2020 in Räumlichkeiten verboten.
Unter freiem Himmel dürfen Kinder und Jugendlichen in schulischem Kontext mit einem Abstand von 2 Metern singen.


Nachwuchs schwindet

Schon jetzt ist erschreckenderweise sichtbar, dass ganzen Jahrgängen keinen Zugang mehr zum Chorsingen bekommen. In den Kinderchören des Freizeitbereichs, die wieder mit den Proben begonnen haben, fehlen vielerorts die ersten und zweiten und zum Teil die fünften Schuljahre. Der Nachwuchs für eine wertvolle Tradition und Kulturtätigkeit droht wegzubrechen!



Aus der Not eine Tugend machen

Vielleicht ist es auch in Zukunft – ohne Corona – sinnvoll, einige neue und sich bewährt habende Errungenschaften als so genannte Hybrid-Maßnahmen, also eine Kombination von digitalen und analogen Probenelementen, beizubehalten:


Viele Chöre haben das Singen in „Quartette“ in den letzten Wochen als besondere Herausforderung schätzen und lieben gelernt und festgestellt, wie effektiv und freudvoll die Probenarbeit in kleinen Gruppen sein kann. Chorsänger*innen sind in kleinen Gruppen stärker gefordert, können gleichzeitig ihre Stimmen besser entfalten.
Es empfiehlt sich bestimmt vielerorts, diese Probenform beizubehalten und weiter zu kultivieren, z.B. als Voreinheit vor der Tutti-Probe.


Manche Chöre haben sich in der Zeit des Singeverbots als ganze Gruppe getroffen, um rhythmische Fertigkeiten zu trainieren (Sprechstücke, Bodypercussion) oder Gehörbildung zu betreiben.

Diese Methoden funktionieren sogar in einer Online-Probe erstaunlich gut, für den Fall, dass man sich nicht (mehr) treffen kann/darf. Beim langsamen Summen kann man sogar das Mikrofon eingeschaltet lassen und mit geringem Tempo die Latenzprobleme bei der Übertragung „überlisten“.


Für den Fall eines weiteren Lockdowns z. B. aufgrund einer zweiten Infektionswelle, könnte zum Beispiel ein Gesangsquartett oder eine Kleingruppe „analog“ proben (wenn das Proben in der Form dann erlaubt sein sollte), während die anderen Chormitglieder zu dieser Probe per Konferenzplattform zugeschaltet werden. So kann der einzelne einsame Chorsänger zu Hause wenigstens ohne Latenzchoas die Mehrstimmigkeit genießen. Ferner kann der Chorleiter gezielt auf Gehörtes (vom Live-Ensemble gesungen) eingehen und leichter an musikalischen Parametern arbeiten. Es müssten sich allerdings mutige und sichere Sänger finden, die sich trauen, sich vor den Augen und Ohren aller anderen Chormitglieder „beproben“ zu lassen.


Jibli, Zoom, Skype, Facetime sind einige Beispiele für Konferenzplattformen, die in den Monaten des Singeverbots für Online-Chorproben beliebt waren. Aus Datenschutzsicht gelten sie jedoch nicht als sicher.


Auch wenn es technisch nicht überall gleich problemlos funktioniert (Latenz, instabiles Netz, möglicherweise keine entsprechenden Endgeräte bei der Sänger*innen vorhanden) und die Verläufe und Ergebnisse musikalisch und klanglich unbefriedigend sind, haben sehr viele Chöre diese digitale Probenform genutzt.


Online-Proben haben deutliche Grenzen und sind nicht mit einer „analogen“ Chorprobe zu vergleichen. Gleichzeitiges Singen, ein gemeinsames Klangerlebnis ist mit diesen Formaten leider nicht möglich.


Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Proben für dieses Format methodisch so abwechslungsreich zu gestalten, dass sie viel Spaß machen. Es ist immer noch eine bessere Möglichkeit, als gar nicht zu singen!


Auf der Homepage des Berliner Chorverbands findet sich eine gute Anleitung zu „online-Chorproben mit Zoom“, auch mit methodischen Hinweisen zur Probentechnik.
David Rossel (Schweiz) und Jim Daus Hjernøe (Dänemark) teilen ebenfalls ihre Erfahrungen und geben Tipps zur Anwendung.


Ferner gibt es immer wieder Angebote, methodische und technische Einführungen zur Durchführung einer Online-Probe mit Hilfe eines Webinars zu bekommen. Die Landes- und Bundesmusikakademien und andere Fortbildungsstätten bieten solche Kurse an.


Ute Benhöfer hat Erfahrungen mit Kinder- und Jugendchorproben online gesammelt, die Sie hier gern einsehen können.


Für diejenigen, die lieber zu Hause singen und sich noch nicht in eine Probe mit vielen anderen Menschen wagen:


Zum reinen Töneüben bleiben Übe-CDs oder Übestimmen im MP3-Format ein probates Mittel. Viele Chöre nutzen diese Möglichkeit schon lange Jahre, auch um den Chorsängern zu Hause die Möglichkeit der Vor- oder Nachbereitung der Proben zu geben.


Einige Verlage bieten Übehilfen für die großen, gängigen Chorwerke an.


Auf dieser Homepage, unter der Rubrik Mitsingen zu Hause, sind einige Beispiele für das Singen in den eigenen vier Wänden zusammen gestellt.


Um die eigene Stimme fit zu halten, finden sich im Netz (z.B. auf YouTube) zahlreiche Einsing- bzw. Stimmbildungsangebote. Die Auswahl ist riesig und jeder Geschmack und beinah jedes Sängerniveau wird bedient.


Achten Sie bitte darauf, genau zu beobachten und nachzuspüren, welches Angebot ihrer Stimme gut tut!


Mögen Sie Ihre guten Nerven behalten und weiter viele gute Ideen entwickeln, um auch in der kälteren Jahreshälfte alle Gelegenheiten zum Singen unbeschwert ergreifen zu können!
Bleiben Sie weiter zuversichtlich, gesund und behütet!

Alles, was Odem hat – für Sänger und Bläser

Alles, was Odem hat


Wochenendprojekte in Zusammenarbeit mit dem Posaunenwerk in den Regionen
freitags Vorproben nur für Sänger, samstags/sonntags gemeinsam mit Bläsern


Freitag, 9. Juli 2021
19.30 – 22.00 Uhr, Laatzen
Samstag, 10. Juli 2021
10.00 – 17.00 Uhr, Laatzen


Freitag, 24. September 2021
18.30 – 21. 30 Uhr, Domgemeinde Verden, großer Saal
Samstag, 25. September 2021
10.00 – 17.00 Uhr, Domgemeinde Verden


Freitag, 1. Oktober 2021
19.00 – 21. 30 Uhr, Papenburg
Samstag, 2. Oktober 2021
10.00 – 17.00 Uhr, Papenburg

Artikel, Expertisen und Stellungnahmen zum Singen in Corona-Zeiten


Eine Sammlung aktueller Einschätzungen von Experten und Journalisten zum Singen in Corona-Zeiten und zur Situation der Chöre. Die Beiträge sind durchaus widersprüchlich und als unterschiedlich seriös zu bewerten. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.






COVID-19 Infektionsrisiko durch Aerosole
TU Berlin, November 2020


DAS!
Physiker und Strömungsforscher Prof. Christian Kähler zu Gast
ndr, 25. Oktober 2020



Kirchenmusik. Chöre können trotz Corona weiter proben
evangelisch.de
16. Oktober 2020




Neue Hoffnung für Jugend- und Kinderchöre
Kinder bilden beim Singen weniger Aerosole als Erwachsene
TU Berlin
16. September 2020





Wissenschaftler untersuchen Aerosole
Hallo Niedersachsen
16. September 2020

Arbeitshilfe für Chorproben unter besonderen Bedingungen
Protokoll „90 Minuten konkret“ des amj
mit Prof. Dr. Michael Fuchs und Alexander Schmitt
2. September 2020



Ist Singen wirklich gefährlicher als Sprechen?
spiegel Wissenschaft
23. August 2020

TU Berlin
24. August 2020

Zeit online
12. bzw. 14. August 2020



Risikoeinschätzung einer Corona-Infektion in verschiedenen Bereichen der Musik
Institut für Musikermedizin Freiburg
aktualisiert am 17. Juli 2020

Maske ja, Maske nein?
Ute Eppinger
8. Juli 2020

Chorsingen in Corona-Zeiten: Abstand auch nach vorne, …
Dr. Thomas Kron
8. Juli 2020



Chorsingen und Corona
Ein Crashkurs mit Prof. Dr. Michael Fuchs
6. Juli 2020



Entwarnung kling anders
Studie macht Aerosole sichtbar
BR-Klassik, 3. Juli 2020



Wie gefährlich ist Singen?
Coronavirus in München
Süddeutsche Zeitung, 3. Juli 2020


Charité und TU Berlin
3. Juli 2020


Hygienekonzept – Entwurf Landesmusikrat Niedersachsen

TU Berlin
2. Juli 2020

Studie div. Berliner Institute
2. Juli 2020

Schreiben des Präsidenten des Verbandes Deutscher KonzertChöre e.V., Prof. Ekkehard Klemm
1. Juli 2020

Chöre im ganzen Land wehren sich gegen das Singeverbot
Süddeutsche Zeitung, 10. Juni 2020



Aerosole und Coronavirus: Die Gefahr in der Luft
spiegel Wissenschaft, 4. Juni 2020



Chor & Corona: Wie groß ist das Übertragungsrisiko?
rbb praxis, 3. Juni 2020



Singen-Konsonanten-Aerosole
ja-gut-aber.de
privater Blog von David Stingl, 1. Juni 2020



Chorverband Wien – neue Untersuchungen
Futurezone, 2. Juni 2020



Verweildauer – Wie breitet sich das Sars-Cov2-Virus aus?
mp3, Deutschlandfunk, 28. Mai 2020




Was Sie schon immer über die Stimme wissen wollten, aber nie zu fragen wagten – Ein Live-Experten-Chat mit
Prof. Dr. Michael Fuchs, Professor für Phoneatrie und Pädaudiologie, Universitätsklinikum Leipzig und Daniel Knauft, Ensemble amarcord
9. Mai 2020
(Film beginnt erst ab ca. Minute 16:00 – ggf. vorspulen)

Für diejenigen, die wenig Zeit haben, den ganzen Film anzusehen, oder sich nur für einzelne Aspekte interessieren, hat G. v. Hirschhausen ein „Inhaltsverzeichnis“ angefertigt:



Pressemitteilung des CEK (Chorverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V.)
28. Mai 2020



Musikmediziner warnt vor Chorgesang
Altbundespräsident Christina Wulff hofft auf baldige Normalität bei Proben und Auftritten

epd, 27. Mai 2020



Offener Brief – Chöre kritisieren Corona-Krisenstab (in Niedersachsen)
epd, 25. Mai 2020



Schreiben der Direktorenkonferenz Kirchenmusik an die Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 16. Mai 2020
mit der Zusammenfassung der derzeit aktuellen Expertisen,
dazu eine Stellungnahme zu diesem Schreiben von Prof. Dr. Michael Fuchs, Leipzig vom 19. Mai 2020



Dicke Luft im Restaurant
Spiegel Wissenschaft, 15. Mai 2020


Singen ist gar nicht so gefährlich
FAZ, 15. Mai 2020

Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V.
Stand vom 14. Mai 2020



P! – T! – K! Chorsingen und Corona
Süddeutsche Zeitung
13. Mai 2020


Wie Bläser und Sänger sich vor Corona schützen können
Sicherheit-Tipps vom Experten
BR-Klassik, 13. Mai 2020


Corona: Wann können wir wieder loslegen?
Verband deutscher Konzertchöre, VDKC
12. Mai 2020

Bundesmusikverband Chor & Orchester
Wann kann wieder gemeinsam musiziert werden?
BMCO, 11. Mai 2020

Coronagefahr bei Chören – Vier Tote nach Chorkonzert in Amsterdam
BR-Klassik, 11. Mai 2020

Corona-Krisenstab: Singen in Chören birgt hohes Ansteckungsrisiko
epd, Hannover, 11. Mai 2020

Bundeswehr-Uni hält Coronainfektion beim Chorsingen für „äußerst unwahrscheinlich“
swr2, 8. Mai 2020

Musizieren während der Pandemie – was rät die Wissenschaft?
Bunderwehruniversität München
8. Mai 2020

Infektionsgefahr beim Musizieren: zwei neue Studien lassen aufatmen
Wie hoch ist die Infektionsgefahr für Covid-19 bei verschiedenen Musikergruppen?
BR-Klassik, 7. Mai 2020

Wie riskant ist Chorsingen in Zeiten von Corona?
Chorsingen wird von vielen Menschen besonders schmerzlich vermisst. Die Proben sind jedoch weiterhin nicht erlaubt.
NDR-Kultur, 4. Mai 2020

Beurteilung der Ansteckungsgefahr beim Singen
Charité, 4. Mai 2020

Trimum – Musik auf Abstand
Einschätzungen der Lage und Anregungen/Ideen zum sicheren Musizieren
aktualisiert am 2. Mai 2020

Chorsingen und Gesangsunterricht in Zeiten von Corona
Prof. Dr. med. Markus Hess
Deutsche Stimmklinik, 21. April 2020

Singen und Meer

Pfingsten auf der Insel: durchatmen, auftanken, singen

Freitag, 21. Mai 2021 Anreise ab Neßmersiel: 16:30 Uhr
Montag, 24. Mai 2021 Abreise ab Baltrum: 11:15 Uhr



Wo?
Sonnenhütte auf Baltrum

Wer?
Chorsängerinnen und Chorsänger jeden Alters


Was?
Jeden Tag werden Proben angeboten, in denen gut in der Stimme liegende Chormusik aller Epochen geprobt und musiziert wird, angepasst an die Besetzung der TeilnehmerInnen.

Selbstverständlich werden die Stimmen immer mit einem umfassenden Einsingen und im Verlauf der Proben mit unterschiedlichen Übungen der chorischen Stimmbildung unterstützt.

Natürlich wird auch ausreichend Zeit sein, um alleine oder in Gruppen die Insel zu erkunden, Sonne, Strand und Meer und die Zeit draußen zu genießen.

Wann geprobt wird und wann Freizeit sein wird, wird maßgeblich vom Wetter und den Wünschen der Gruppe abhängen.

Selbstverständlich werden immer alle nötigen und vorgeschriebenen Hygienevorschriften beachtet und eingehalten.

Sollte die Covid-19-Pandemie das Singen einschränken oder verhindern, stehen Handchimes zur Verfügung, die ohne besondere Fertigkeiten und Vorkenntnisse leicht spielbar sind – mit Abstand, Mundschutz und ganz ohne erhöhte Aerosolgefahr.

Der besonders aparte Klang dieser Instrumente macht genauso Freude, wie die Erfahrungen des Zusammenspiels, bei dem überwiegend die selben musikalischen Parameter gebraucht und geübt werden, wie beim Chorsingen auch.

Auch wenn das Singen uneingeschränkt zulässig und möglich sein sollte, können die Chimes, wenn die Gruppe das wünscht, gerne ausprobiert und eingesetzt werden.




Preis
In Kürze werden hier die Teilnehmerbeiträge für diese Freizeit stehen.


Leitung
Landeskantorin Majka Wiechelt, Osnabrück
KMD i.R. Sabine Horstmann, Iserlohn


Anmeldeschluss
Anfang April 2021
Da nur wenige Plätze in der Sonnenhütte reserviert werden konnten, ist eine rasche Anmeldung empfehlenswert!
Es steht nur eine begrenzte Zahl an Einzelzimmern zur Verfügung.


Online-Anmeldung
Ab Januar wird an dieser Stelle ein online-Anmeldeformular bereit gestellt sein.


Fragen?
Gern an Majka Wiechelt unter
landeskantorin@evlka.de

Singen und Wandern

Chorgesang, chorische Stimmbildung und Bewegung an der frischen Luft
Körper, Geist und Stimme erfrischen und in der Natur des herbstlichen Harzes auftanken

Freitag, 15. Oktober – Samstag, 22. Oktober 2021

Wo?
Cyriakushaus Gernrode, Quedlinburg, Harz


Wer?
Für Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung


Was?
Natürlich liegt der Fokus dieser Woche auf dem Chorgesang, neben ausreichend Zeit, den Herbst im Harz zu genießen und z.B. wandern zu gehen.
Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm an gut singbaren Chorwerken aus allen Epochen und abwechslungsreiche chorische Stimmbildung.

Selbstverständlich werden beim Proben sämtliche erforderlichen Hygienemaßnahmen und die dann aktuell gültigen Rechtsvorgaben berücksichtigt und eingehalten.

Öffentliches Abschlussmusizieren ad. lib. – wenn das Infektionsgeschehen es zulässt.


Fällt die Freizeit aus, wenn das Singen (wieder) als nicht sicher gilt, oder sogar gesetzlich untersagt werden sollte?

Nach Möglichkeit nicht!

Wir haben die Möglichkeit, uns mit Handchimes sinnvoll und Freude bringend musikalisch zu betätigen. Mit Abstand und Mundschutz und ohne erhöhte Aerosolabgabe.

Handchimes sind ohne besondere Vorkenntnisse leicht bedienbar und ermöglichen es, auch ohne zu singen, chorisch zu musizieren. Die meisten Vokal-Chorwerke lassen sich problemlos auf Handchimes übertragen. Beim Musizieren mit diesen klangschönen Instrumenten werden überwiegend dieselben musikalischen Parameter gebraucht und geschult, die auch beim Singen erforderlich sind.

Bei dieser Sing- und Wanderwoche werden mehrere Oktaven Handchimes zur Verfügung stehen und könnten, wenn es die Gruppe wünscht, selbst dann ausprobiert und eingesetzt werden, wenn das Singen uneingeschränkt möglich sein wird.


Leitung
Landeskantorin Majka Wiechelt, Osnabrück
KMD i.R. Sabine Horstmann, Iserlohn

xxx,- € inklusive Unterkunft im EZ, Vollpension, Kursgebühr (xxx,- € p. P. im DZ)



Anmeldung per Anmeldeformular

Anmeldung Singwochen

Anmeldung per Post oder Mail an unsere Geschäftsstelle

Evangelischer Chorverband
Niedersachsen-Bremen
Sutelstraße 10
30659 Hannover
ecnb@evlka.de

mit folgenden Angaben:

Name / Anschrift / Telefonnummer / E-Mail / Stimmlage / Geburtsdatum

Wir gehen vertraulich mit Ihren Daten um.

Mit der Anmeldung geben Sie Ihr Einverständnis, dass wir für organisatorische Dinge eine Teilnehmerliste erstellen, die allen Teilnehmern  dieser Singwoche zur Kenntnis gegeben wird (z.B. zur Bildung von Fahrgemeinschaften).

Diese Liste ist reduziert auf Namen, Wohnorte, Telefon-Nr. und E-Mail-Adressen der Teilnehmer.

Darüber hinaus werden keine Daten an Dritte (auch nicht an andere kirchliche Institutionen) weitergegeben.

Jugendsingwoche 2021



Singen Chimen Chillen am Ostseestrand

Singwoche für Jugendliche und junge Erwachsene von 13–26 Jahren


Wann?
Samstag, 31. Juli 2021 bis Samstag, 7. August 2021

Wo?
Schloss Noer bei Eckernförde, Schleswig Holstein, direkt an der Ostsee gelegen

Was?
Es wird gesungen! In erster Linie.

Je nach Wetter, Corona-Infektionsgeschehen, gesetzlichen Vorgaben und wie es (uns) am besten passt.

Je nach Neigung und Vermögen der Gruppe: von Barock bis Pop, vom Kanon bis zum mehrstimmigen Satz oder Arrangement, in kleinen Ensembles oder mit allen, Einzelstimmbildung, a cappella oder mit Klavierbegleitung, homophon und polyphon, mit Choreographien oder ohne.

Natürlich bleibt auch Zeit, um am Strand abzuhängen, zu baden oder Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen.

Und was, wenn das Singen wieder verboten oder eingeschränkt wird?
Dann musizieren wir trotzdem, nämlich mit Hand-Chimes! Diese Instrumente kann jede und jeder ohne besondere Vorkenntnisse und Fähigkeiten spielen – auch mit Hygieneabständen 😷 – und es macht echt Spaß, damit zu musizieren! So viel Spaß, dass wir auf alle Fälle Probenphasen mit den Chimes anbieten werden, auch wenn das Chorsingen im Sommer 2021 kein Problem (mehr) sein sollte.
Um wirklich gute Musik zustande zu bringen, muss man auch beim Chimen das Zusammenspiel mit den anderen üben. Überwiegend mit den selben Parametern, die auch beim Singen im Ensemble wichtig sind.

Wir haben also sinnvolle und spaßige musikalische Dinge zu tun, auch wenn Corona wieder zuschlägt und uns das Singen vermiesen will.

Wer?
Menschen zwischen 13 und 26 Jahren, egal ob Chorprofis oder Anfänger.

Minderjährige brauchen die schriftliche Erlaubnis der Eltern, sich bei Tagesausflügen (z. B. in Dreiergruppen) selbstständig und ohne Aufsicht bewegen zu dürfen, sowie eine Schwimmerlaubnis der Eltern, wenn sie baden wollen. Die Kursleiter haben keinen Rettungsschwimmschein.

Preis
In Kürze werden hier die Teilnehmerbeiträge für diese Freizeit stehen.

Leitung
Landeskantorin Majka Wiechelt (ECNB/Osnabrück)
Kantor Thomas Frerichs (Rhauderfehn/Köln)

Anmeldeschluss
30. April 2021
Da wir nur 20 Plätze im Schloss für uns reservieren konnten, ist eine rasche Anmeldung empfehlenswert!

Ab Januar wird an dieser Stelle ein online-Anmeldeformular bereit gestellt sein.

Fragen?
Gern an Majka Wiechelt unter
landeskantorin@evlka.de

Singwoche 60+

Freitag, 4. Juni – Mittwoch, 9. Juni 2021

Lutherhaus Springe

Stimmbildungstermine

Stimmbildungs-Abende  

Kosten:  jeweils  3 € Kursgebühr

Derzeit werden wegen der Covid-19-Pandemie keine Stimmbildungsabende durchgeführt. Sobald wieder Angebote möglich und sinnvoll sind, werden die Termine und Orte an dieser Stelle veröffentlicht.

Klangvoll singen – Stimmbildung für Chorsängerinnen und Chorsänger

Singen macht Freude! Singen öffnet Herz, Mund, Ohr und Seele und kann ungemein befreiend sein – wenn die Stimme trägt. Als Teil unseres Körpers verändert sich die Stimme ständig. Sie ist leicht durch allerlei äußere und innere Umstände beeinflussbar; positiv wie negativ. Manche erleben mit der Zeit ungünstige Entwicklungen, etwa dass das Singen nicht mehr so leicht funktioniert wie früher. Andere möchten das Spektrum ihrer stimmlichen Möglichkeiten erweitern, Höhe und Tiefe ausbauen, die Stimme beweglicher oder voluminöser werden lassen. Wenden Sie sich bewusst Ihrer Stimme zu. Mit chorischer Stimmbildung können Sie viel erreichen. Sie ist eine auf Atem und Körperwahrnehmung basierte Technik, die jede und jeder lernen kann – unabhängig vom Alter. Zur praktischen Umsetzung des Gelernten werden auch leichte Chorsätze und Kanons gesungen. Das Notenmaterial wird leihweise bereitgestellt.

Leitung

Majka Wiechelt hat in Herford und Köln Kirchenmusik studiert. In ihren neben- und hauptamtlichen Kantorenstellen (in Ostwestfalen, Köln, Wuppertal, Osnabrück), bei Singwochen, Seminaren und Wettbewerben im In- und Ausland hat sie vom Beginn des Studiums an bis heute mit verschiedensten Chören jeden Alters und jeden Leistungsniveaus gearbeitet. Selber aktive Choristin, kennt sie die Bedürfnisse von Sängerinnen und Sängern genau. Mit Hilfe zahlreicher Bilder und unterstützender Gesten bietet sie individuell passende „technische Kniffe“ für den Umgang mit der Stimme an. Seit dem 1. April 2019 ist Majka Wiechelt die neue Landeskantorin des Evangelischen Chorverbandes Niedersachsen-Bremen.