Chorsingen und Corona



Liebe Sängerinnen und Sänger, liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,


ein wenig freundlicher sieht es seit wenigen Tagen für die diejenigen in Niedersachsen und Bremen aus, die sehnlichst auf die Wiederaufnahme des Probenbetriebs gewartet haben. In beiden Bundesländern ist das Chorsingen im geschlossenen Raum grundsätzlich wieder zulässig, nachdem durch die Covid-19-Pandemie-Beschränkungen lange Zeit keine Proben stattfinden durften.

Dennoch bleiben Fragen zu Rahmenbedingungen, Risiken, Perspektiven der Chorarbeit offen.
Im Folgenden versuchen wir diese zu beantworten. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Die Sach- und Gesetzeslage ändert sich schnell und ist nach wie vor gelegentlich unübersichtlich. Möglicherweise sind Informationen, die wir heute bekommen haben, morgen schon nicht mehr gültig. Wir bitten um Verständnis, sollte es zu Fehlinformationen kommen.

In diesem Artikel wird auf die Rechtsverordnungen der Länder Niedersachsen und Bremen, sowie auf die Handlungsempfehlungen der dortigen fünf ev. – luth. Landeskirchen Bezug genommen.

Alle anderen chorrelevanten Informationen dürften über diese Grenzen hinaus Gültigkeit haben.

Stand vom 17. Juli 2020

Chöre dürfen wieder proben!

Niedersachsen


Am Montag, 13. Juli 2020 ist eine weitere Aktualisierung der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Kraft getreten. Danach ist das Chorsingen auch im geschlossenen Raum wieder erlaubt.

In der neuen Rechtsverordnung selber ist davon zwar dezidiert keine Rede, aber auf der Seite „Antworten auf häufig gestellte Fragen“ des Landes Niedersachsen findet sich eine klare Aussage:

Auch Chöre und Bläserensembles können wieder unter Einhaltung des normales Abstands von 1.5 Metern ohne noch zusätzliche Beschränkungen proben.

Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), Portal Niedersachsen vom 10. Juli 2020


„Ohne weitere Beschränkungen“ heißt, dass bei allen Chorproben, in Räumen und im Freien, zu beachten ist:

  • Die Genehmigung der Träger/Betreiber des Veranstaltungsortes muss vorliegen, im kirchlichen Kontext i.d.R. durch die Kirchenvorstände der Gemeinden oder den Kirchenkreisvorstand.
  • Ein Hygieneplan unter Berücksichtigung der üblichen Corona-Hygienevorschriften und -Abstandsregelungen muss vorliegen. Diese Regeln sind selbstverständlich einzuhalten.
  • Der Sicherheitsabstand zwischen allen Anwesenden muss mindestens 1,5 m betragen.
  • Der Raum muss ausreichend groß sein, um die je 1,5 m Sicherheitsabstand einhalten zu können.
  • Eine gute Belüftungsqualität des Raumes muss gewährleistet sein.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist während der Probe, also auch beim Singen, nicht vorgeschrieben, wenn die Sänger*innen sich an ihrem Platz befinden.
  • Die Personalien und Kontaktdaten der beteiligten Sänger müssen aufgenommen, datiert, schriftlich festgehalten und drei Wochen aufbewahrt werden. Sie sind ggf. dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen. Die Daten sind vier Wochen nach der Probe wieder zu vernichten.


Bei Chorproben unter freiem Himmel sollte darüber hinaus unbedingt dafür Sorge getragen werden, dass sich nicht spontan und unkontrollierbar Menschenmengen (Zaungäste / Publikum) ansammeln können. Die Aufnahme der Personalien zur Rückverfolgung von Infektionsketten könnte so nicht gewährleistet werden.


So weit die Vorgaben des Landes Niedersachsen.

Reicht ein Abstand von 1,5 Metern beim Singen denn aus?
Was ist plötzlich mit der Ansteckungsgefahr durch Aerosole?


Diese Fragen stellen sich viele Chorleiter*innen und Sänger*innen, nachdem die Empfehlungen der Fachleute für Chöre und Berufsverbände und die Vorgaben einiger anderer Landesregierungen deutlich größere Abstandszahlen vorsehen.

Klare Antworten können weiter nicht gegeben werden, da auch die Einschätzungen der Fachleute durchaus unterschiedlich bleiben. Es werden immer noch Untersuchungen zu den Risikofaktoren einer Ansteckungsgefahr beim Singen angestellt und neue Studien durchgeführt; Erkenntnisse variieren, werden kontrovers diskutiert und führen zu differierenden Ergebnissen und Empfehlungen.

Wir wissen immer noch nicht genug über dieses Virus und seine Eigenschaften.

Eine Sammlung von Berichten über diverse Studien, sowie weitere Einschätzungen und Meinungen sind nachzulesen, zu sehen und zu hören auf dieser Homepage unter der Rubrik Artikel, Expertisen und Stellungnahmen zum Singen in Coronazeiten.
Mehr zu dem Erkenntnisstand der Wissenschaft finden Sie im Verlauf dieses Artikels, wenn Sie weiter runterscrolen.


Bisher kristallisiert sich heraus, dass eine möglichst risikoarme Chorprobe hinsichtlich der Infektionsgefahr durch Covid-19 dann durchgeführt werden kann, wenn folgenden Bedingungen erfüllt sind und folgende Regeln eingehalten werden:


Die Größe des Raumes muss ausreichend sein, dessen regelmäßige Belüftung muss durchgeführt werden. Entscheidende Faktoren sind die Anzahl der sich darin befindenden Personen im Verhältnis zur Raumgröße und der Zeit, die sie dort gemeinsam verbringen.




Chorleiter*innen und Chöre müssen nun eigenverantwortlich entscheiden, wie sie (über die Rechtsvorgaben hinaus) gute und sichere Rahmenbedingungen für ihre Mitglieder schaffen.


Da das Land Niedersachsen verwunderlicherweise die Vorgaben für Chöre nicht strenger gefasst hat, ist es nun die Aufgabe jeder Chorleiterin und jedes Chorleiters, für sich und ihr/sein Ensemble zu entscheiden, in welchem Abstand (möglicherweise über die vorgegebenen und unbedingt einzuhaltenden 1,5 m hinaus) die Sänger*innen zueinander sitzen sollen, wie viele Menschen gleichzeitig in dem zur Verfügung stehenden Raum singen können, wie oft gelüftet werden muss, um allen Beteiligten ein gutes und entspanntes Gefühl beim Singen zu ermöglichen.

Unbedingt sollte betont werden, dass die Teilnahme an den Chorproben für alle Sänger*innen eigenverantwortlich und freiwillig sein muss.

Die Landeskirchen und der Landesmusikrat Niedersachsen haben unterstützend Empfehlungen formuliert:

Hygienekonzept zur Durchführung von Proben in Chören und Instrumentalgruppen des Landesmusikrates Niedersachsen



Bremen und Bremische Evangelische Kirche


Die Bestimmungen im Bundesland Bremen unterscheiden sich zwar von denen in Niedersachsen, inzwischen haben sich die Gesetzeslagen der beiden Bundesländer etwas aneinander angenähert. In Bremen gelten seit dem 6. Juli 2020 die Bestimmungen der 10. Verordnung für Bremen und Bremerhaven des Bremer Senats.


Die Bremische Evangelische Kirche empfiehlt, ähnlich wie die niedersächsischen ev.-luth. Landeskirchen, etwas strenger gefasste Rahmenbedingungen für Chorproben, als die Verordnung des Landes vorgibt.



Handlungsempfehlungen der Ev. – luth. Landeskirchen Niedersachsens für das Singen im Gottesdienst

Die vier Landeskirchen Niedersachsens sind sich in ihren Handlungsempfehlungen für das Singen im Gottesdienst, auch für den Gemeindegesang, weitgehend einig.

Diese wurden nicht geändert (Stand 17. Juli 2020).

Sologesang und Liturgischer Gesang ist möglich, vom Gemeindegesang wird abgeraten.

„Eine viel gestellte Frage in der letzten Zeit war auch die nach der möglichen Anzahl der musikalisch Mitwirkenden im Gottesdienst. Die landeskirchlichen Empfehlungen sprechen von „solistischer“ Besetzung. Das kann durchaus ein Quartett sein, wenn die Abstandsregelungen einzuhalten sind: seitlich zwischen Sängern bzw. Bläsern 2-3m, Abstand zum Dirigenten bzw. zur Gemeinde 5-6m usw. Auch ein kleines Instrumentalensemble (Streicher 1,5m Abstand untereinander) ist zusätzlich denkbar – falls vor den Sängern, wieder mit 5m Abstand. Alles hängt von Ihren räumlichen Gegebenheiten ab, daher sind auch hier keine allgemein gültigen Besetzungsangaben für das Ensemble möglich.  Allerdings bleibt es dabei, dass Probenarbeit mit Bläser*innen bzw. Sänger*innen in Innenräumen – in Anlehnung an die Vorgaben für die Musikschulen – nur mit bis zu vier Personen gleichzeitig zulässig ist; das gilt prinzipiell für ganz Niedersachsen. Für die Erarbeitung einer Bachkantate (selbstverständlich in solistischer Besetzung!) braucht es demnach einen ausgeklügelten Probenplan…“

Hans-Joachim Rolf, LKMD der ev. – luth. Landeskirche Hannovers in einer Mail an die hauptamtlichen Kirchenmusiker der LK vom 15. Juni 2020


Die Handlungsempfehlungen der einzelnen Landeskirchen finden Sie hier:

Ev. – luth. Landeskirche in Braunschweig

Ev. – luth. Landeskirche Hannovers

Ev. – luth. Kirche in Oldenburg

Ev. – luth. Landeskirche Schaumburg – Lippe


Was sagen die Studien der Experten?

Bitte lesen und sehen Sie die aktuellen Stellungnahmen verschiedener Experten auf dieser Homepage unter der Rubrik Artikel, Expertisen und Stellungnahmen zum Singen in Coronazeiten.


Zunächst sind einige Experten noch bis Anfang Mai davon ausgegangen, dass deutlich rigidere Sicherheitsmaßnahmen nötig seien, unter deren Einhaltung zukünftig die Wiederaufnahme des Probebetriebs hätte in Erwägung gezogen werden können.


Inzwischen sind die meisten Einschätzungen so, dass Singen und Sprechen in Bezug auf das Übertragungspotential der Corona-Viren über Schmier- und Tröpfcheninfektion als vergleichbar eingeschätzt werden können. Daher empfehlen viele Experten für Chorproben ähnliche Regeln wie auch im derzeitigen „normalen“ Umgang in der Öffentlichkeit.


Studien aus Berlin und München haben jedoch inzwischen nachweisen können, dass beim Singen bis zu 50 mal mehr Aerosole (feinste Partikel in der Atemluft, die potentiell Viren verbreiten können) abgegeben werden, als bloß beim Atmen oder Sprechen. Es besteht der Verdacht, dass die Ansteckungsgefahr durch Gesang im geschlossenen Raum deutlich erhöht ist.

Die Aerosole scheinen ursächlich dafür verantwortlich zu sein, dass es in einigen Chören weltweit im Februar und März trotz der Einhaltung von Sicherheitsabständen und Hygienevorschriften zu verhältnismäßig hohen Ansteckungsraten unter den Sänger*innen und dem Publikum kommen konnte.


Zu befürchten ist, dass dadurch eine Anhäufung (Kumulation) der potentiell virentragenden Aerosole im Raum stattfindet.


Es wird daher davon ausgegangen, dass die Anzahl der Menschen in einem geschlossenen Raum und die Dauer ihres Aufenthaltes dort entscheidende Faktoren bzgl. der Infektionsgefahr sein könnten.


Gute Belüftungsmöglichkeiten und deren regelmäßige, ausführliche Anwendung, sowie eine ausreichende Raumgröße sollen einer Ansteckungsgefahr auch bei einer erhöhten Aerosolabgabe beim Singen gut entgegen wirken können.


Wir können uns glücklich schätzen, dass Chorsingen in Niedersachsen ohne einen Nasen- und Mundschutz gestattet ist!
Wie auch beim Sprechen bietet er keinen sicheren Infektionsschutz. Für das Singen ist er zusätzlich besonders unangenehm, da das Material schon nach kurzer Zeit (ca. 10 – 15 Minuten) durchfeuchtet sein dürfte und ausgetauscht werden müsste. Es bedürfte also pro Probe eines recht großen Vorrats an Mund und Nase bedeckenden Textilien pro Person.
Abgesehen davon dürfte das Singen mit Mundschutz weder akustisch noch haptisch noch atemtechnisch eine Freude sein.


Dennoch: wer sich mit Mund-Nasen-Schutz beim Singen wohler fühlt, möge ihn unbedingt benutzen!


Inzwischen versuchen findige Menschen weltweit, gesangskompatible Schutzvorrichtungen zu entwickeln. Welche davon in der Praxis einigermaßen erträglich anwendbar sind, wird sich zeigen.


Perspektiven für Chöre

Wie wird es im Herbst und Winter weiter gehen?


Mit welchem Ziel die Chorproben, die ab sofort wieder möglich sind, durchgeführt werden sollen, wird von Chor zu Chor unterschiedlich sein.

Konzertveranstaltungen sind mit einer Besucherzahl von bis zu 500 Personen prinzipiell wieder erlaubt. Zu der Planung eines Konzertes gehört unbedingt, die Raumgröße zu berücksichtigen und zu berechnen, wie viele Personen sich unter Coronabedingungen darin aufhalten dürfen. (Ausführende und Publikum)


Lohnt dann ein Konzert noch? Reichen die Einnahmen bei kleinerer Publikumszahl aus?

Kann man riskieren, ein Konzert zu planen, das möglicherweise wegen einer zweiten Infektionswelle wieder abgesagt werden muss?


Wären alle Chorsänger bereit, bei einem eventuellen Auftritt mitzuwirken?

Es ist zu befürchten, dass wir Pläne noch länger „nur mit Bleistift“ machen können. Planungssicherheit wird es erst geben, wenn ein Impfstoff gegen das Virus entwickelt wurde.



Die größte Herausforderung für Chorleiter*innen war in den vergangenen Wochen, Wege und Formen zu finden, in Kontakt mit den Sängerinnen und Sängern zu bleiben und die Zeit ohne Präsenzchorproben so zu gestalten, dass diese mit Freuden im Chor bleiben und nicht während der Monate der Beschränkungen dem Ensemble abhanden kommen. Das sind und waren je nach Gruppe und Leiter höchst unterschiedliche Wege.

Für den nicht ganz unwahrscheinlichen Fall einer zweiten Infektionswelle und möglichen erneuten Einschränkungen, sollten diese neu entdeckten Möglichkeiten und Methoden des Chorlebens und -proben noch frisch gehalten werden.



Aus der Not eine Tugend machen


Vielleicht ist es auch in Zukunft – ohne Corona – sinnvoll, einige neue und sich bewährt habende Errungenschaften als so genannte Hybrid-Maßnahmen, also eine Kombination von digitalen und analogen Probenelementen, beizubehalten:


Viele Chöre haben das Singen in „Quartette“ in den letzten Wochen als besondere Herausforderung schätzen und lieben gelernt und festgestellt, wie effektiv und freudvoll die Probenarbeit in kleinen Gruppen sein kann. Chorsänger*innen sind in kleinen Gruppen stärker gefordert, können gleichzeitig ihre Stimmen besser entfalten.
Es empfiehlt sich bestimmt vielerorts, diese Probenform beizubehalten und weiter zu kultivieren, z.B. in Vorabproben vor der Tutti-Probe.


Manche Chöre haben sich in der Zeit des Singeverbots als ganze Gruppe getroffen, um rhythmische Fertigkeiten zu trainieren (Sprechstücke, Bodypercussion) oder Gehörbildung zu betreiben. Bestimmte Passagen oder einzelne Akkorde bzw. Akkordabfolgen können summend (war erlaubt!) ausgehört und geprobt werden.

Diese Methoden funktionieren sogar in einer Online-Probe erstaunlich gut, für den Fall, dass man sich nicht (mehr) treffen kann/darf. Beim langsamen Summen kann man sogar das Mikrofon eingeschaltet lassen und mit geringem Tempo die Latenzprobleme bei der Übertragung „überlisten“.


Für den Fall eines weiteren Lockdowns z. B. aufgrund einer zweiten Infektionswelle, könnte zum Beispiel ein Gesangsquartett „analog“ proben (wenn das Proben zu viert dann erlaubt sein sollte), während die anderen Chormitglieder zu dieser Probe per Konferenzplattform zugeschaltet werden. So kann der einzelne einsame Chorsänger zu Hause wenigstens ohne Latenzchoas die Mehrstimmigkeit genießen. Ferner kann der Chorleiter gezielt auf Gehörtes (vom Live-Quartett gesungen) eingehen und leichter an musikalischen Parametern arbeiten. Es müssten sich allerdings vier mutige und sichere Sänger finden, die sich trauen, sich vor den Augen und Ohren aller anderen Chormitglieder „beproben“ zu lassen.


Jibli, Zoom, Skype, Facetime sind einige Beispiele für Konferenzplattformen, die in den vergangenen Monaten für Online-Chorproben beliebt waren. Aus Datenschutzsicht gelten sie jedoch nicht als sicher.


Auch wenn es technisch nicht überall gleich problemlos funktioniert (Latenz, instabiles Netz, möglicherweise keine entsprechenden Endgeräte bei der Sänger*innen vorhanden) und die Verläufe und Ergebnisse musikalisch und klanglich unbefriedigend sind, haben sehr viele Chöre diese digitale Probenform genutzt.


Online-Proben haben deutliche Grenzen und sind nicht mit einer „analogen“ Chorprobe zu vergleichen. Gleichzeitiges Singen, ein gemeinsames Klangerlebnis ist mit diesen Formaten leider nicht möglich.


Dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Proben für dieses Format methodisch so abwechslungsreich zu gestalten, dass sie viel Spaß machen. Es ist immer noch eine bessere Möglichkeit, als gar nicht zu singen!


Auf der Homepage des Berliner Chorverbands findet sich eine gute Anleitung zu „online-Chorproben mit Zoom“, auch mit methodischen Hinweisen zur Probentechnik.
David Rossel (Schweiz) und Jim Daus Hjernøe (Dänemark) teilen ebenfalls ihre Erfahrungen und geben Tipps zur Anwendung.


Ferner gibt es immer wieder Angebote, methodische und technische Einführungen zur Durchführung einer Online-Probe mit Hilfe eines Webinars zu bekommen. Die Landes- und Bundesmusikakademien und andere Fortbildungsstätten bieten solche Kurse an.


Ute Benhöfer hat Erfahrungen mit Kinder- und Jugendchorproben online gesammelt, die Sie hier gern einsehen können.


Für diejenigen, die lieber zu Hause singen und sich noch nicht in eine Probe mit vielen Mitsänger*inne*n wagen:


Zum reinen Töneüben bleiben Übe-CDs oder Übestimmen im MP3-Format ein probates Mittel. Viele Chöre nutzen diese Möglichkeit schon lange Jahre, auch um den Chorsängern zu Hause die Möglichkeit der Vor- oder Nachbereitung der Proben zu geben.


Einige Verlage bieten Übehilfen für die großen, gängigen Chorwerke an.


Auf dieser Homepage, unter der Rubrik Mitsingen zu Hause, sind einige Beispiele für das Singen in den eigenen vier Wänden zusammen gestellt.


Um die eigene Stimme fit zu halten, finden sich im Netz (z.B. auf YouTube) zahlreiche Einsing- bzw. Stimmbildungsangebote. Die Auswahl ist riesig und jeder Geschmack und beinah jedes Sängerniveau wird bedient.


Achten Sie bitte darauf, genau zu beobachten und nachzuspüren, welches Angebot ihrer Stimme gut tut!


Genießen Sie den Sommer mit seinen vielen schönen neuen und alten Gelegenheiten zum Singen!
Bleiben Sie weiter zuversichtlich, gesund und behütet!